Ev. Familienzentrum Arche Oberbauerschaft

Trägerverbund der Ev. Tageseinrichtungen für Kinder
im Kirchenkreis Lübbecke


Bünder Str. 6 - 32609 Hüllhorst - Tel.: 05741 / 12232

 

 

Wir sind über unsere  Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen

Informationen werden ständig aktualisiert.

 

Aktualisiert: 28.07.2020

Das Neueste!
Ab Mo., 17. August 2020 sind wir in gewohnter Weise wieder für Sie/Euch da.
Es gelten die vertraglich gebuchten Betreuungszeiten. Die konzeptionelle Arbeit wird wieder durchgeführt.

28.07.2020 vom MKFFI
Informationen für Elternderen Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden

Informationen für Träger, Leitungen, Personal  von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen

Empfehlungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen
Der Umgang mit leichten Krankheitssymptomen bei Kindern hat in der Praxis große Unsicherheit ausgelöst. Uns erreichten zahlreiche Anfragen, wie nun langfristig und gerade mit Blick auf die Herbst- und Wintermonate insbesondere mit leichten Krank-heitssymptomen umzugehen ist. Wir haben das zum Anlass genommen, unsere Empfehlungen aus 4.1 der Handreichung Kindertagesbetreuung in einem eingeschränkten Regelbetrieb vom 27. Mai 2020 zu überarbeiten. Mit dem Gesundheitsbereich und den nordrhein-westfälischen Landesverbänden des Berufsverbandes der Kinder- und Ju-gendärzte haben wir uns auf folgende Empfehlungen verständigt, die ab sofort gelten:
Vorabhinweis
Die folgenden Empfehlungen beziehen sich auf Krankheitssymptome, die im Zusammenhang mit einer akuten, infektiösen und ansteckenden Erkrankung stehen oder auf eine solche hindeuten. Sie gelten nicht für diagnostizierte oder im Einzelfall bei Eltern und Einrichtung oder Kindertagespflegestelle bekannte, nichtinfektiöse chronische Er-krankungen wie beispielsweise Asthma, Allergien, Heuschnupfen oder Neurodermitis. Diese Kinder sind, wenn sie keine anderen oder neuen Symptome haben, in die Betreuung aufzunehmen.
Kranke Kinder
Ganz grundsätzlich gilt: Kinder mit Fieber1 und/oder Symptomen, die nach Einschät-zung der Eltern und der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen nicht betreut werden. Treten
( Mehr als 38,5 °C gelten als Fieber, siehe Elterninfo der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin:
https://www.dgkj.de/eltern/dgkj-elterninformationen/elterninfo-fieber )
die Symptome in der Kindertagesbetreuung auf, sind die Kinder von ihren Eltern abzuholen. Die Kinder sollen sich zu Hause auskurieren und ggf. einer Kinderärztin oder
einem Kinderarzt vorgestellt werden. Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest erforderlich. Dies galt vor der Pandemie und es gilt auch in Zeiten der Pandemie.
Vor dem Hintergrund des nicht einzuhaltenden Abstandsgebots in Kindertagesbetreuungsangeboten können die Einrichtungen zum Schutz der Beschäftigten und die Kin-dertagespflegepersonen diesen Grundsatz konsequenter anwenden als sie es vor der Pandemie getan haben.
Ein besonderes Augenmerk ist auf Symptome zu legen, die auch für eine COVID-19
Erkrankung kennzeichnend sein können (wie z.B. Fieber, trockener Husten, Atemnot,  Halsschmerzen, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Muskel- und Gliederschmerzen). Eltern sind in der Verantwortung, die Symptome ggf. ärztlich abzuklären.
Umgang mit Schnupfen
Auch Schnupfen kann nach Aussage des RKI zu den Symptomen einer COVID-19-
Erkrankung gehören. Angesichts der Häufigkeit einfachen Schnupfens/laufender Nase
bei Kindern empfehlen wir folgendes Vorgehen: Im Falle einer laufenden Nase ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung des Wohlbefindens des Kindes sollte zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden, ob weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzukommen. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, kann das Kind wieder in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle be-treut werden. Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest erforderlich.
Entscheidung im Rahmen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
Die Eltern sind in der Verantwortung, den Gesundheitszustand ihres Kindes einzuschätzen, bevor sie es in die Kindertagesbetreuung bringen. Die Einrichtung oder Kin-dertagespflegeperson kann die Betreuung ablehnen, solange das Kind aus ihrer Sicht Krankheitssymptome zeigt, die eine verantwortungsvolle Betreuung ausschließen. Allerdings verbietet diese Empfehlung nicht, Kinder mit Krankheitssymptomen zu betreuen, wenn die Einrichtung oder die Kindertagespflegeperson dies so entscheidet. Im Rahmen einer vertrauensvollen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft sollen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen gemeinsam mit den Eltern zu verantwortbaren Regelungen kommen.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

MKFFI NRW vom 26.06.2020
Informationen für Eltern
deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut wer-den
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
Neuregelung zur Wiederaufnahme von Kindern nach einer Erkrankung mit Krankheitssympto-men von COVID-19
Der letzte Absatz des Kapitels 4.1 der Handreichung („Sofern aufgrund einer bestätig-ten SARS-CoV-2-Infektion bzw. aufgrund von COVID-19-Krankheitssymptomen Kin-der nicht betreut wurden oder Kinder aus dem Angebot abgeholt werden mussten, ist vor erneuter Aufnahme der Betreuung ein ärztliches Attest vorzulegen.“) wird wie folgt geändert:
Sofern Kinder wegen COVID-19-Krankheitssymptomen nicht betreut wurden oder Kinder aus dem Angebot krankheitsbedingt abgeholt werden mussten, ist vor erneuter Aufnahme der Betreuung eine schriftliche Bestätigung der Eltern, dass die Kinder seit 48 Stunden
symptomfrei sind, erforderlich. Bei begründeten Zweifeln an der Symptomfreiheit kann die Leitung der Einrichtung oder eine Kindertagespflegeperson von den Eltern verlangen, dass das Kind vor der Wiederaufnahme der Kinderärztin oder dem Kinderarzt vorgestellt wird. Den Eltern obliegt die Verantwortung, diese Voraussetzung zu erfüllen. Ein Nachweis muss hierüber nicht erbracht werden.
Im Fall einer nachgewiesenen SARS-COV-2-Infektion und in meldepflichtigen Verdachts-fällen nach dem Infektionsschutzgesetz ist weiter eine ärztliche Bestätigung, dass die Wei-terverbreitung nicht mehr zu befürchten ist, erforderlich.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

Das Formular erhalten Sie bei Bedarf in der ARCHE hier zu Ihrer Kenntnis!

Erklärung zur Symptomfreiheit bei Kindern nach einer Erkrankung mit Krank-heitssymptomen von COVID-19
Vorname des Kindes
Nachname des Kindes
Eigenerklärung Erziehungsberechtigte/r
Hiermit bestätige(n) ich/wir, dass meine/unsere Kinder seit 48 Stunden symptomfrei sind.
__________________________________________
Ort, Datum, Unterschrift Erziehungsberechtigte/r
Mustertext zur Verfügung gestellt vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Wichtig! Mitteilung an die Eltern der ARCHE Wichtig! Die Kinder dürfen keine Erkältung haben, nicht aus Risikogebieten kommen und keinen Kontakt zu infizierten Personen haben.

Aktualisierung 06.06.2020

04.06.2020
Betr.: Schließungszeiten der Tageseinrichtung vom 29.06.- 17.07.2020
Hier: Notbetreuung
Liebe Eltern,
um der besonderen „Corona-Situation“ Rechnung tragen zu können, sieht der Leitungsausschuss des Trägerverbundes der Ev. Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Lübbecke folgende Regelung vor:
Eine Notbetreuung wird in diesem Jahr in unserer Ev. Tageseinrichtung ARCHE Oberbauerschaft , durch eine Abfrage bei den Familien, bedarfsgerecht sichergestellt.
„ ….Diese Regelung soll für Kinder gelten, deren Erziehungsberechtigten ihren Urlaubsanspruch für die Betreuung der Kinder in der Zeit nach dem 15. März 2020 bereits zu wesentlichen Teilen oder im Ganzen aufgebraucht haben und eine andere Betreuung der Kinder, während der Zeit der Sommer-ferien nicht möglich ist. Eine Arbeitgeberbestätigung ist einzufordern.
„…..Bei Überschreitung der zur Verfügung stehenden Platzzahl, sind die nachfragenden Erziehungsberechtigten – freundlich, aber bestimmt – an das Kreisjugendamt zu verweisen, welches „anderweitige Betreuungsmöglichkeiten sicherzustellen“ hat. ….“ Aus der Anweisung des Trägers der ev. Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Lübbecke.
Der Betreuungsumfang gilt längstens für die Betreuungszeiten des eingeschränkten Regelbetriebes. Die Platzzahl ist beschränkt.
Ein warmes Mittagessen kann in dieser Zeit nicht angeboten werden. Zur Dienstplangestaltung ist der Bedarf bis spätestens Fr., 12.06.2020 anzumelden.

Antragsformulare erhalten Sie in den Gruppen!

 

Aktualisierung am 29.05.2020

Die kompletten Unterlagen sind heute zur Post gegangen und werden am Samstag bei Ihnen sein!!


Liebe Familien,
nach langer Zeit können alle Kinder ab d. 08.06.2020 in Ihre Tageseinrichtung zurückkehren.
Zunächst möchte ich mich bei Ihnen für Ihr Verständnis in dieser nicht immer leichten Zeit bedanken in vielen Gesprächen – am Telefon oder über den Zaun. Ein herzliches Dankeschön für gemalte Grüße auf Stein, Papier und Pappe, ebenfalls für die Briefe an die Kolleginnen, die die Einrichtung nicht betreten durften.
Die Kinder erwartet ein neugestaltetes Außengelände, schallgeschützte Räume und eine sanierte Bienengruppe.
Mit dem „eingeschränkten Regelbetrieb“ mit den verkürzten Buchungszeiten und dem Wegfall der Regelungen zur Notfallbetreuung werden leider noch nicht alle Ihre Bedarfe erfüllt. Wir haben die Umsetzung der Regeln und Auflagen für Sie zusammengefasst. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.
Bitte beachten Sie die Infoschreiben und geben Sie die
Eigenerklärung und Ihre gewünschte Betreuungszeit bis
Do., d. 04.06.2020 zurück.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Birgit Breder

 

Informationen zum „eingeschränkten Regelbetrieb der Kindertageseinrichtungen in
NRW ab dem 08.06.2020, gültig bis zum 31.08.2020

Liebe Eltern,
das Ministerium des Landes Nordrhein-Westfalen MKFFI hat ab dem 08.06.2020 die Kitas für die Rückkehr, aller Kinder, mit Einschränkungen geöffnet.
Zur Umsetzung der Vorgaben haben wir eine Anweisung der Geschäftsführung des
Trägerverbundes erhalten.
Aus dem Schreiben vom 29.05.2020 ……
Eingeschränkter Regelbetrieb
das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) des Landes Nordrhein-
Westfalen teilt den Leitungen der Jugendämter und Landesjugendämter mit Schreiben vom
25.05.2020 (Anlage) mit, dass das bestehende Betretungsverbot für die Tageseinrichtungen für
Kinder mit Wirkung zum 08. Juni 2020 aufgehoben und ein eingeschränkter Regelbetrieb wieder aufgenommen werden soll. An diesem eingeschränkten Regelbetrieb dürfen grundsätzlich alle
Kinder teilnehmen, soweit nicht gesundheitliche oder hygienische Dispositionen im Einzelfall dagegensprechen.
Der „eingeschränkter Regelbetrieb“ wird so definiert, dass die vertraglich vereinbarten Betreu-
ungszeiten um jeweils 10 Wochenstunden bzw. bei einer Fünf-Tage-Woche um 2 Stunden täglich
Zur Umsetzung dieses eingeschränkten Regelbetriebes bitten wir, die regelmäßigen Betreuungs-
zeiten pro Wochentag um zwei Stunden zu kürzen und die Dienstpläne entsprechend anzupassen.
Bitte achten Sie darauf, dass die Uhrzeiten des täglichen Betreuungsbeginns entzerrt werden, um eine „Klumpenbildung“ im Eingangsbereich möglichst zu vermeiden.
Weiterhin bitten wir dringend um Vermeidung von Blockbildungen der Betreuungszeiten (z. B. 3 Tage * 5 Stunden = 15 Stunden). Wie im Normalbetrieb ist die Betreuungszeit auf 5 Wochen-tage zu verteilen.
Für die ARCHE werden die Vorgaben folgendermaßen umgesetzt: Bitte kreuzen Sie Ihre Wahloption im beiliegenden Formular an.
35 Std. Buchung (ehem. 45 Std.) das Mittagessen wird nach Teilnahme abrechnet.
7:00 – 14:00 Uhr oder
8:00 – 15:00 Uhr
25 Std, Buchung (ehem. 35 Block) das Mittagessen wird nach Teilnahme abgerechnet.
7:00 – 12:00 Uhr ohne Mittagessen oder
7:30 – 12:30 Uhr mit Mittagessen
15 Std. Buchung (ehemals 25 Std.)
8:30 – 11:30 Uhr
Die gewählten Bringe- und Abholzeiten sind verbindlich.
Das Land NRW spricht für den Zeitraum des eingeschränkten Regelbetriebes nicht nur von
der quantitativen (zeitlichen) Einschränkung, sondern auch von der qualitativen (nicht alles ist
möglich) Einschränkung. Die bisherige Betreuungsform „Betreuungssetting“ wird nun zum
Gruppensetting.
Gestaltung des Gruppensettings:
- Die Kinder kehren ab dem 08.06.2020 in die bekannte Gruppenzusammensetzung zurück.
- Für die Kinder, die im Sommer eingeschult werden, wird eine zusätzliche Gruppe gebildet.
Somit haben sie die Chance in ihrer Altersgruppe noch gezielte Angebote zu erleben.
- Für jedes Gruppensetting gelten fest zugeordnete Räumlichkeiten, feste Zusammensetzung
(immer die selben Kinder), soweit möglich fester Personalstamm
- Es liegt in der Verantwortung der Eltern, ob ein Kind mit erhöhten Gesundheitsrisiken die Einrichtung besucht.
- In Bring- und Abholsituation gilt das Abstandgebot und Maskenpflicht für Erwachsene
- Der Aufenthalt von Eltern im Gruppenraum ist nicht gestattet.
- Zur Entzerrung sind die Betreuungszeiten gestaffelt.
- Die Kinder halten sich so oft wie möglich in den den Gruppensettings zugewiesenen Außen-Bereichen auf. Hygieneregeln werden engmaschig umgesetzt!
Bitte beachten Sie:
- Kinder mit Krankheits-/Erkältungssymptomen dürfen die Einrichtung nicht besuchen.
- Kinder, die im Laufe der Betreuungszeit Symptome zeigen müssen unverzüglich abgeholt werden.
- Kinder mit Allergien (Heuschnupfen o.Ä) dürfen nur nach Vorlage eines Attestes die Ein-
richtung besuchen.
- Kinder deren Eltern an COVID_19 Symptomen erkrankt sind, dürfen die Einrichtung nicht
besuchen
Die Sommerschließungszeit vom 29.06. – 17.07.2020 bleibt unverändert. Zu einer
Notfallbetreuung in absoluter Notlage gibt es noch keine Aussage! Die Notfallbetreuung in
anderen Einrichtungen ist durch das Land NRW untersagt.
Raumaufteilung:
- Bienenkinder nutzen den Bewegungsraum – Eingang durch den Haupteingang
- Marienkäferkinder sind in der Marienkäfergruppe. - Eingang Außentür Garderobe
- Igelkinder in der Igelgruppe - Eingang Außentür Nebenraum.
- Die Schulanfängerkinder sind in der Bienengruppe - Eingang Außentür Garderobe
- Nilis in der Nilpferdgruppen - Eingang Außentür Garderobe
Oberbauerschaft, d. 29.05.2020

 

 

Aktualisierung 21.052020


Liebe Eltern,
Sie erhalten die neuesten Informationen vom Ministerium des Landes NRW zur weiteren Öffnung der Tageseinrichtungen in NRW.
Die Umsetzung der neuen Regelungen für die ARCHE Oberbauerschaft hängen vom zur Verfügung stehenden Personal und der Genehmigung des Jugendamtes ab.
Wir informieren Sie zeitnah!
Bis bald!


20.05.2020
Informationen für Eltern
deren Kinder in u.g. Einrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
Öffnung der Kindertagesbetreuung
Ab dem 8. Juni 2020 wird das Betretungsverbot für die Kindertagesbetreuungsangebote in Nordrhein-Westfalen aufgehoben und ein eingeschränkter Regelbetrieb aufgenommen. Alle Kinder haben dann wieder grundsätzlich einen – allerdings durch die Maßgaben des Infektionsschutzes eingeschränkten – Anspruch auf Bildung, Betreuung und Erziehung in einem Angebot der Kindertagesbetreuung.
Rechtsgrundlage dieses Öffnungsschrittes bleibt weiterhin der Infektionsschutz. Daher handelt es sich um ein sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht einge-schränktes Angebot.
Auf dieser neuen Stufe ist eine Bevorzugung einzelner Personengruppen nicht mehr vorgesehen. Aufgrund der nach wie vor bestehenden Pandemie soll die Betreuung unter Maßgaben des Infektionsschutzes grundsätzlich in eingeschränktem Umfang an-geboten werden. In Orientierung an den jeweiligen Betreuungsverträgen und in Anlehnung an das KiBiz sind dies in Kindertageseinrichtungen in Bezug auf den zeitlichen Betreuungsumfang 15 statt 25 Stunden, 25 statt 35 Stunden und 35 statt 45 Stunden 2
wöchentlich. Die jeweilige Ausgestaltung obliegt den Einrichtungen. Aspekte des Kin-derschutzes und besondere Härtefälle sind in Abstimmung mit dem Jugendamt zu be-rücksichtigen.
Die maximalen Größen der einzelnen Gruppensettings entsprechen den jeweiligen maximalen Gruppengrößen nach der Anlage zu § 19 KiBiz. Eine Überbelegung ist nur entsprechend den Vorgaben des KiBiz möglich. Neue Überbelegungen sollten mög-lichst vermieden werden.
Soweit eingeschränkte Personalressourcen dies erfordern, können in den Kinderta-geseinrichtungen nach Abstimmung mit dem jeweiligen Jugendamt auch geringere Betreuungsumfänge angeboten werden. Soweit die jeweiligen Personalressourcen dies zulassen und eine Überlastung der Gesamtsituation in der Einrichtung ausgeschlossen werden kann, sind in Abstimmung mit dem Landesjugendamt unter Einbeziehung des Jugendamtes auch höhere Betreuungsumfänge möglich.
In der Kindertagespflege erfolgt die Betreuung im Umfang der bestehenden Betreu-ungsverträge, soweit die besonderen Rahmenbedingungen in personeller und räumli-cher Hinsicht vor Ort dies zulassen und eine Überlastung der Gesamtsituation ausge-schlossen werden kann. Soweit es die Gesamtsituation vor Ort erfordert, kann in Ab-stimmung mit der Fachberatungsstelle eine anteilige Reduzierung der Betreuungsum-fänge erfolgen. Entscheidend ist, dass allen Kindern eine Betreuung ggf. auch in einem eingeschränkten Umfang ermöglicht wird.
Es dürfen allerdings keine Kinder betreut werden, die Krankheitssymptome aufweisen. Die Art und Ausprägung der Krankheitssymptome sind dabei unerheblich. Zudem dür-fen sie nicht betreut werden, wenn Elternteile bzw. andere Personen aus häuslicher Gemeinschaft Krankheitssymptome von COVID-19 aufweisen. Auch dabei sind Art und Ausprägung der Krankheitssymptome unerheblich.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Aktualisiert am 19.05.2020

Hinweise für die Kitaöffnung II am Do., 28.05.2020


Liebe Schulanfängerkinder, liebe Eltern!
Für Euch öffnet nun wieder der Kindergarten. Was müsst Ihr und/oder Eure Eltern beachten:
Betreuungszeiten:
Notfallbetreuung für Kinder von Eltern in Schlüsselberufen:
Es wird die Arbeitszeit und die dazugehörige Wegezeit durch die Kita abgedeckt
Für die Gruppe der Kinder für die die Einrichtung ab d. 14. und 28.05.2020 wieder geöffnet ist gilt der gebuchte Betreuungsumfang – wie vor der Schließung. Bitte teilen Sie uns mit, ob Ihr Kind regelmäßig teilnimmt.

Voraussetzung zum Besuch der Kita: Die Kinder müssen gesund sein. Sie dürfen keinen Husten, Schnupfen oder weitere Erkältungsanzeichen haben. Sie dürfen in den vergangenen 14 Tagen keinen Kontakt zu infizierten Personen gehabt haben.
Bringen und Abholen:
Sie bringen Ihre Kinder bis zur Eingangstür der Einrichtung. Dabei tragen Sie einen Mundschutz!
Die Kollegin nimmt Ihr Kind entgegen. Das Abholen erfolgt ebenso. Bitte halten Sie vor der ARCHE die Abstandsregeln ein.
Die Kinder und Mitarbeiterinnen tragen im gemeinsamen Kitaalltag keinen Mundschutz.
Verpflegung:
Sie bringen wie gewohnt das Frühstück mit.
Das Mittagessen wird wie gewohnt von unserer Köchin zubereitet.
Hygiene:
Die Kita verfügt über ein der Situation angemessenes Hygienekonzept. Ausdauernde Handwäsche, Husten- und Niesetikette wird eingeübt. Die Reinigungsintervalle werden eingehalten.
Aus der Pädagogischen Gruppe wird ein Betreuungssetting!
Die Schulanfängerkinder werden in zwei Betreuungssettings aufgeteilt. Dafür werden die Marienkäfergruppe und die Bienengruppe zur Verfügung stehen. Diese Gruppen erhalten Personal, dass kontinuierlich in diesem Betreuungssetting arbeitet. Der Kontakt der Kinder dieser Gruppen ist zu unterlassen. Unser Konzept und das von den Kindern gewohnte freie auswählen von Räumen und Spielpartnern ist durch die Auflagen des MKFFi ausgesetzt. Ziel ist es, dass so wenig Sozialkontakte wie möglich entstehen.
Unser großes und vielfältiges Außengelände ermöglicht das gleichzeitige Spielen im Freien aller Kinder.
Waldgruppe, Musikschule, Ausflüge u.ä. Veranstaltungen wie Feste und Feiern sind weiterhin nicht möglich!
Zur Rückverfolgung wird für alle Kinder und Mitarbeiterinnen ein Kontaktnetz aufgezeichnet.
Achtung: Bitte tauschen Sie die Regenkleidung aus!

Aktualisierung vom 09.05.2020
1. Meldung zur Kita-Öffnung ab d. 14.05.2020
Für alle Schuanfänger-Kinder 2020, die Anspruch auf Leistungen aus dem Bundesteilhabegesetz (BuT) haben
und
für alle Kinder mit gefördertem Unterstützungsbedarf (Integration)
Weitere Informationen folgen, sobald die Ausführungsbestimmungen vorliegen.

Aktualisierung vom 29.04.2020
- Der Kita-Beitrag wird im Mai 2020 ebenfalls ausgesetzt.
- Der Verpflegungsbeitrag wird für die ARCHE Kinder im Mai nicht eingezogen.

 

Aktualisierung Freitag, 17.04.2020
Die Kitas bleiben weiter bis zum 04.05.2020 geschlossen.
Wie die Aufnahme des Regelbetriebes verläuft ist noch nicht geklärt. Sie erhalten die Informationen immer zeitnah an dieser Stelle. Die Notfallbetreuung steht weiterhin bei Bedarf zur Verfügung. Der Personenkreis der sogenannten Schlüsselberufe wurde erweitert. Sollten Sie sich fragen, ob Sie diesem Kreis zuzurechnen sind, rufen Sie uns an Tel.: 05741 12232 oder schreiben Sie ihre Fragen an unsere Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .
Voraussetzungen sind wie bisher: Zugehörigkeit zum Kreis der Schlüsselpersonen, Unabkömmlichkeitsbescheinigung des Arbeitgebers, Symptomfreiheit der Kinder, keine andere Betreuungsmöglichkeit für die Kinder.
Alle geplanten Veranstaltungen werden zunächst abgesagt.
Der Informationselternabend für die Eltern der „neuen“ Kinder wird zu gegebener Zeit nachgeholt.

 

 

 

 

Wir wünschen frohe und gesegnete Ostern!

Lesen auch unseren Osterbrief unter den Terminen

 

Aktualisierung vom 03.04.2020

Informationen für Eltern

deren Kinder in u. g. Einrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden

Informationen für Träger, Leitungen, Personal

von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogischen Kinder-tageseinrichtungen

Betreuung in den Osterferien von Kindern von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind (Schlüsselpersonen)

Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, muss auch in den Oster-ferien die Betreuung von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig und unab-kömmlich sind, sichergestellt werden.

Hierzu gelten die allgemeinen Regelungen gemäß der Information vom 14.03.2020 und die Aktualisierung vom 20.03.2020.

Zur Umsetzung durch die Träger, bzw. Kindertagespflegestellen gelten die Regelungen und Empfehlungen aus den Fachempfehlungen.

Zur Frage der Betreuung über die Osterfeiertage (Karfreitag bis Ostermontag) wird gesondert informiert.

Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration

des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Aktualisierung 26.03.2020

Der Verpflegungsbeitrag für März entfällt. Da der Einzug nicht mehr zu stoppen war, erfolgt im April 2020 kein Einzug des Verpflegungsbeitrages.

Betreuung von Kindern, deren Eltern in kritischer Infrastruktur arbeiten und Personaleinsatz in der Kita

Liebe Eltern,
das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration hat in seiner Fachempfehlung 5 nun den Umgang mit dem Personaleinsatz in den Tageseinrichtungen konkretisiert.
Die Einrichtungen dürfen nur noch von Mitarbeitenden betreten werden, die in der direkten Betreuung von Kindern tätig sind, deren Eltern in kritischer Infrastruktur arbeiten.
Das weitere Personal erbringt seine Arbeitsleistung zu Hause.

Wir wünschen Ihnen Gesundheit und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

Aktualisierung 23.03.2020

 MKFFI vom 22.03.2020
Elternbrief Nr. 3
Neuregelung zur Betreuung von Kindern von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind (Schlüsselpersonen)
WICHTIGER APPELL
an alle Eltern,
die aufgrund der Neuregelung
einen Betreuungsanspruch haben
Um für das Gemeinwesen den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung entschieden, dass jede Person, die in kritischer Infrastruktur tä-tig ist, und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zu Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten hat, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll - entsprechend der Empfehlung des RKI - orga-nisiert werden kann.
Diese Neuregelung gilt ab dem 23.03.2020 und bezieht sich sowohl auf die Betreu-ung in Kindertageseinrichtungen als auch in Kindertagespflege.
Wir appellieren gleichwohl an alle Eltern:
Aus Infektionsschutzgründen sollte die Inanspruchnahme dieser Neuregelung auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt bleiben. Bitte bringen Sie Ihre Kin-der nur dann in die Kindertageseinrichtung oder die Kindertagespflege, wenn Sie die Betreuung wirklich nicht selbst wahrnehmen oder anderweitig verantwortungsvoll - nach den Empfehlungen des RKI - organisieren können.

Tragen Sie zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus bei, indem Sie die Kinderzahl in den Betreuungsgruppen nicht größer machen als unbedingt erfor-derlich. Beachten Sie auch das mit jedem zusätzlichen Kontakt außerhalb der Fami-lie steigende Infektionsrisiko für Ihr Kind und Ihre Familie.
Bitte denken Sie auch an die Gesundheit und das Wohl der Betreuerinnen und Be-treuer in den Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege.
Die gesamte Bevölkerung ist aufgefordert, Sozialkontakte soweit wie möglich zu ver-meiden. Bitte wirken Sie hieran mit.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Aktualisierung 21.03.2020

Achtung Änderungen!!
20.03.2020 Ministerium für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration
Informationen für Eltern
deren Kinder in u. g. Einrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogischen Kinder-tageseinrichtungen
NEUREGELUNG zur Betreuung von Kindern von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind (Schlüsselpersonen)
und
Betreuung am Wochenende
Neuregelung zur Betreuung von Kindern von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind (Schlüsselpersonen)
Ab Montag, dem 23.03.2020 gilt eine Neuregelung, wer anspruchsberechtigt ist.
Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung entschieden, dass jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, und eine Be-scheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten hat, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des RKI – organisiert werden kann. Es reicht damit, wenn von einem Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorlegt wird, es müssen nicht länger von beiden Elternteilen Bescheinigungen vorgelegt werden. Alleinerziehende, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, brauchen neben der Arbeitgeberbescheinigung keine weiteren Nachweise zu erbringen.
Der Betreuungsanspruch wird in den Einrichtungen oder Kindertagespflegestellen erfüllt werden, mit denen Eltern einen Betreuungsvertrag haben.
Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben! Eltern wenden sich in diesen Fällen an das Jugendamt.
Wenn das Kinderbetreuungsangebot, mit dem Eltern einen Betreuungsvertrag haben, eine Betreuung verweigert, bzw. ablehnt, wenden sich Eltern auch an das Jugendamt.
Betreuung am Wochenende
Eine Wochenendbetreuung wird ab dem 23.03.2020 sichergestellt. Am Wo-chenende 21.03./22.03. wird eine Wochenendbetreuung dort angeboten, wo die Jugendämter und Träger hierfür bereits Vorsorge getroffen haben.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

 

 

Aktualisierung: 19.03.2020

  • Der Verpflegungsbeitrag für die Übermitttagsbetreuung wird erstatttet. Die Modalitäten dazu werden Ihnen von der kreiskirchlichen Verwaltung mitgeteilt.
  •  Der Kreis Minden-Lübbecke verzichtet für den Monat April auf die Elternbeiträge
  • Schreiben des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration mit der Bitte diese zu veröffentlichen

 

Elternbrief Nr. 2 17.03.2020
Betreuung der Kinder von Eltern, die keinen Anspruch auf Betreuung in einem Kindertages-betreuungsangebot haben
WICHTIGE INFORMATION
zur Betreuung von Kindern in Großgruppen/ Betriebsgruppen/ am Arbeitsplatz
Das MKFFI möchte auch die Eltern in den nächsten Tagen und Wochen bestmöglich informieren. Mit diesem Elternbrief wenden wir uns insbesondere an die Eltern, die keinen Anspruch auf ein Kindertagesbetreuungsangebot haben.
Wir danken Ihnen zunächst für das nach unserer Wahrnehmung große Verständnis, das Sie für die Umsetzung des Erlasses zum Betretungsverbot aufbringen. Wir wis-sen, dass Sie vor immensen Herausforderungen hinsichtlich der Betreuung Ihrer Kin-der stehen. Zudem bringt die Betreuung der Kinder für viele Eltern sehr schwierige, für manche auch existentielle Fragestellungen mit sich. Und auch wenn wir dafür Verständnis haben, momentan hat die Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-virus die oberste Priorität. Deswegen warnen wir dringend davor, die Betreuung Ihrer Kinder so zu organisieren, dass neue Kontaktnetze entstehen. Dies befeuert die Aus-breitung des Coronavirus weiter.
• Bitte bilden Sie keine Kinderbetreuungsgruppen am Arbeitsplatz.
• Bitte bilden Sie keine größeren Kinderbetreuungsgruppen im privaten Rahmen.

Diese Betreuungsformen konterkarieren die Infektionsschutzmaßnahme „Betretungsverbot in Kindertagesbetreuungsangeboten“. 2

Bitte betreuen Sie Ihr Kind/Ihre Kinder am Arbeitsplatz nur dann, wenn dadurch keine neuen Kontaktnetze entstehen.
Bitte organisieren Sie die Betreuung verantwortungsvoll und unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Bitte lassen Sie Ihre Kinder nicht von den Großeltern betreuen.
Der Kinder- und Jugendminister Dr. Joachim Stamp hat hierzu mit dem Wirtschafts-minister Dr. Pinkwart vereinbart, dass dieser diese dringende Bitte auch an die Ar-beitgeber heranträgt. Er wird dafür werben, dass diese alles tun, um eine Kinderbe-treuung zu Hause zu ermöglichen.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktualisierung: 15.03.2020 Schreiben des Ministeriums an die Jugendämter

Ministerium für Kinder, Familie,
Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen
Ministerium für Kinder, Familie,Flüchtlinge und Integration *|4 Qß 2020
des Landes Nordrhein-Westfalen, 40190 Düsseldorf
An die
Leitungen der Jugendämter
in Nordrhein-Westfalen
nur per Email
Betretungsverbot für Kinder und Eltern in der Kindertagesbetreuung
und Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit beigefügtem Erlass hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit
und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ein Betretungsverbot
für Kinder und Eltern in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen,
Heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen
und „Kinderbetreuungen in besonderen Fällen“ (Brückenprojekte)
verfügt. Dieses Betretungsverbot gilt ab Montag, den
16.03.2020, bis Sonntag, den 19.04.2020.
Oberste Priorität hat nun, dass die Betreuung von Schlüsselpersonen
gemäß Ziffer 2 des Erlasses ab Montag, den 16.03.2020, sichergestellt
ist. Hierzu ist wie folgt zu verfahren:
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische
Einrichtungen öffnen ab Montag, den 16.03.2020,
zunächst und bis auf Weiteres mit der regulären Personalbesetzung.
Soweit an diesem Tag keine Betreuung vorgesehen war, gilt
diese Regelung für den nächsten regulären Betreuungstag. Das
MKFFI wird lageabhängig Fachempfehlungen für den weiteren
Umgang herausgeben. Aus Infektionsschutzgründen ist es
zwingend erforderlich, die Kinder in den bisherigen Gruppen
bzw. Einrichtungen zu belassen und mit dem bisherigen Personal
zu betreuen. Denn durch eine Neuzusammensetzung würden
neue Kontaktnetze entstehen, die die Ausbreitung der Infektion
noch weiter befeuern. Damit müssen auch Gruppen mit bspw.
nur einem oder zwei Kindern aufrechterhalten werden.
Insgesamt werden im weiteren Verlauf die Zielstellungen miteinanderzu
verbinden sein, Sozialkontakte deutlich zu reduzieren und
gleichzeitig die Betreuung der Kinder sicherzustellen.
Die im Erlass genannten Schlüsselpersonen dürfen Ihre Kinder
zur Betreuung bringen, wenn sie alleinsorgeberechtigt sind oder
beide sorgeberechtigten (Pflege-)Elternteile Schlüsselpersonen
sind. Kinder dürfen nicht gebracht werden, wenn sie
• Krankheitssymptome aufweisen,
• wissentlich in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw.
seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen
sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen,
• sich in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert
Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen
ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter
https://www.rki.de/DE/Content/lnfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/
Risikogebiete.html) bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus
diesem Risikogebiet vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome
zeigen
Hier sind die Eltern in der Verantwortung zu entscheiden, ob die
Kinder betreut werden können oder nicht....

… Bis Mittwoch, den 18.03.2020, soll eine Bescheinigung vom Arbeitgeber
beigebracht werden, dass es sich um Schlüsselpersonen
handelt.
Ein Muster wird schnellstmöglich zur Verfügung gestellt werden. ….

… Die o.g. Fachempfehlungen für die Umsetzung der Betreuung von
Kindern, deren Eltern Schlüsselpersonen sind, werden unter der
Prämisse erarbeitet, größtmögliche Handlungssicherheit herzustellen
und gleichzeitig größtmögliche Flexibilität für die örtliche
Umsetzung zu ermöglichen. Wir werden diese so schnell wie möglich
zur Verfügung stellen.
Die Gewährleistung der Kindertagesbetreuung für Schlüsselpersonen
ist zwingend erforderlich, um sicherzustellen, dass ab Montag
Eltern weiter in kritischer Infrastruktur arbeiten können. Die Aufrechterhaltung
der Betreuung ermöglicht es den Eltern, dass ihr
Kind in der gewohnten und vertrauten Einrichtung betreut wird.
Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Betreuung
auch in Anspruch genommen wird und die kritische Infrastruktur
weiter betrieben werden kann.

Es werden im weiteren Verlauf weitere Informationsschreiben und
Aktualisierungen auf diesem Weg erforderlich sein. Sie werden zudem
permanent auf der Homepage des MKFFI abrufbar sein. Bitte
stellen Sie sicher, dass diese Informationen verlässlich jeweils
zeitnah zur Kenntnis genommen werden.
Für Ihre Bereitschaft zur Unterstützung bedanke ich mich. Wir sind
überzeugt, dass mit diesen großen Herausforderungen vor Ort
sehr verantwortungsvoll umgegangen wird.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dr. Thomas Weckeimann

 

Hier die neuesten Informationen. Erlass des Ministeriums vom 14.03.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Anweisung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen an die Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte und Untere Gesundheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen zum Betretungsverbot der Tageseinrichtungen für Kinder ab Montag, dem 16. März 2020.
Die Weisung des Ministeriums konkretisiert das Betretungsverbot dahingehend, dass bereits ab dem 16.03.2020 nur noch die Kinder die Einrichtung betreten dürfen, auf die die Ausnahmeregelungen (Ziffer 2 des Erlasses) zutreffen. Demnach sind alle weiteren Kinder zurück zuweisen. Die zuvor mitgeteilte Erwartung des Ministeriums, dass alle Kinder am 16.03.2020 zur Betreuung aufzunehmen sind und die Beschränkung auf die Ausnahmeregelung erst ab dem 17.03.2020 greifen soll, ist damit hinfällig.
Die Aussagen zur Arbeitspflicht der Mitarbeitenden bleiben bestehen.
Es dürfen Kinder von Erziehungsberechtigten betreut werden, die in folgenden Schlüsselbereichen tätig sind:
- Gesundheitsversorgung und Pflege
- Kinder- und Jugendhilfe (einschl. der Mitarbeitenden der Tageseinrichtungen für Kinder)
- Öffentliche Sicherheit und Ordnung (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Katastrophenschutz)
- Öffentliche Infrastruktur (Telefonkommunikation, Energie- und Wasserversorgung, Müllabfuhr und Öffentlicher Personennahverkehr)
- Lebensmittelversorgung
- Zentrale Aufgaben staatlicher Verwaltung (wie Ordnungsamt, Justiz und weitere spezielle Bereiche der staatlichen Verwaltung)
wenn:
die Beschäftigten der genannten Bereiche nicht die Möglichkeit haben, ihre Arbeitszeit flexibel einzurichten, d. h., an den Betreuungsbedarf der Kinder anzupassen und die Beschäftigten eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers bzw. des Dienstvorgesetzen über die Unentbehrlichkeit vorlegen können.
Diese drei Punkte:
Zugehörigkeit zu einer Schlüsselfunktion
- Unmöglichkeit der Organisation einer anderen (privaten) Kinderbetreuung
- Schriftliche Bestätigung der Unentbehrlichkeit durch den Arbeitgeber / Dienstvorgesetzen
müssen erfüllt sein, damit das Kind / die Kinder, bei dessen Gesundheit, ab dem 16.03.2020 weiterhin in der Einrichtung betreut werden darf/dürfen.

Die schriftlichen Bestätigungen über die Unentbehrlichkeit sind von den Einrichtungen zu sammeln, um ggf. den Bedarf nachweisen zu können.